Augenlasern
Sich die Augen lasern zu lassen ist ein sehr attraktives Angebot, da man auf Kontaktlinsen und Brillen verzichten kann. Doch man sollte sich, bevor man sich auf eine solche Operation einlässt, über den Eingriff genau informieren. Natürlich hat man als Patient beim Augenlasern – Kosten und Risiken die damit verbunden sind – und diese sind mitunter nicht so einfach bzw. gering, wie es klingt. Doch die Risiken sollten niemanden, der die Operation wirklich benötigt, zu sehr abschrecken, da nur bei weniger als einem Prozent der Operation tatsächliche Schwierigkeiten während der OP auftreten.
Das Augenlasern wird, wie der Name schon sagt, durchgeführt indem ein Laser die untere Schicht der Hornhaut abträgt und dadurch die Sehkraft verbessert. Damit die untere Schicht der Hornhaut offengelegt werden kann, muss ein Teil der Hornhaut – das sogenannte Flap – aus der Hornhaut geschnitten werden und zur Seite geklappt werden. Dieses Verfahren wird bei der populärsten Methode LASIK genutzt und wird bereits seit 1990 praktiziert. Die meisten LASIK-Behandlungen waren ein Erfolg, doch bei der Bearbeitung der Hornhaut kann es zu Narbenbildung kommen.
In den seltensten Fällen kann die Operation auch zur Erblindung führen. Um das Risiko zu minimieren, sollte man sich an einen erfahrenen Operateur wenden, da die Wahrscheinlichkeit der Komplikationen mit der Anzahl der Operationen, die ein Chirurg durchgeführt hat, sinkt. Außerdem werden meist nicht beide Augen gleichzeitig operiert, da so erst kontrolliert werden kann, wie ein Auge auf die Operation reagiert.
Eine Augen-OP ist allerdings auch eine finanzielle Belastung und es kann nicht garantiert werden, wie lange die Verbesserung anhalten wird, da das Auge sich besonders bei älteren Patienten weiter verschlechtert. Außerdem übernehmen Krankenkassen nicht die Kosten für eine solche Operation, nur bei privaten Krankenkassen kann vielleicht eine Kostenübernahme ausgehandelt werden.